Welche Nebenwirkungen haben GLP‑1‑Medikamente wie Ozempic und Mounjaro?
Wie häufig jede Nebenwirkung ist, wann sie auftritt, was hilft, und die seltenen Probleme, bei denen Sie sofort ärztliche Hilfe brauchen.
Die meisten Menschen, die GLP‑1‑Medikamente wie Ozempic, Wegovy oder Mounjaro nehmen, bekommen Magen-Darm-Beschwerden: Übelkeit, Durchfall, Erbrechen oder Verstopfung. Sie sind meist leicht, kommen mit jeder Dosiserhöhung und lassen über Wochen nach. Ernste Probleme wie Gallensteine, eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse oder Nierenschäden durch Austrocknung sind viel seltener, brauchen aber schnell ärztliche Hilfe. Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, bevor Sie ein Medikament beginnen, absetzen oder ändern.
Das Wichtigste
- Wie häufig
- 44 von 100 Menschen war unter Semaglutid 2,4 mg übel, gegenüber 17 von 100 unter einer Scheinspritze (Placebo, ohne Wirkstoff)1
- Welche Dosen
- Diese Zahlen gelten für die Dosen zum Abnehmen: Semaglutid 2,4 mg (Wegovy) und Tirzepatid bis 15 mg.1,3 Ozempic, die Diabetes-Marke von Semaglutid, geht bis 2 mg.9 Seit Februar 2026 kann Wegovy bei Erwachsenen auf 7,2 mg erhöht werden; für diese Dosis gelten die Zahlen hier nicht.20
- Wann
- Vor allem in den ersten 5 Monaten, während die Dosis steigt. In den Semaglutid-Studien waren sie um Woche 20 am häufigsten4
- Abgebrochen wegen Nebenwirkungen
- 7 von 100 unter Semaglutid, gegenüber 3 von 100 unter einer Scheinspritze1
- Ernst, seltener
- Pankreatitis, Gallenblasenerkrankungen, Nierenschäden durch Austrocknung, Unterzuckerung zusammen mit bestimmten Diabetes-Medikamenten2
- Nebenwirkung melden
- Online bei nebenwirkungen.bund.de, dem Meldeportal von BfArM und Paul-Ehrlich-Institut, oder über Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke. So melden Sie16
Sofort Hilfe holen
Rufen Sie die 112 oder gehen Sie in die Notaufnahme, wenn Sie eines davon haben:
- Starke Bauchschmerzen, die nicht weggehen, manchmal bis in den Rücken, mit oder ohne Erbrechen. Das kann eine Pankreatitis sein.2
- Erbrechen oder Durchfall, der nicht aufhört, oder Sie können nichts trinken, ohne es zu erbrechen. Der Flüssigkeitsverlust kann Ihren Nieren schaden.2
- Gelbe Haut oder gelbe Augen, Schmerzen im Oberbauch, Fieber oder heller, lehmfarbener Stuhl. Das können Probleme mit der Gallenblase sein.2
- Zeichen einer schweren Allergie: Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge oder Hals, Atemnot oder Schluckbeschwerden, starker Ausschlag, Ohnmacht oder sehr schneller Herzschlag.2
- Sehr niedriger Blutzucker (wahrscheinlicher, wenn Sie auch Insulin oder Diabetes-Tabletten wie Glimepirid nehmen): Zittern, Schwitzen, Verwirrtheit, verwaschene Sprache oder Benommenheit.2
- Plötzlicher Sehverlust, meist auf einem Auge.8
Gehen Sie bald (innerhalb weniger Tage) zur Ärztin oder zum Arzt, wenn Sie Folgendes bemerken:
- Einen Knoten oder eine Schwellung am Hals, Heiserkeit, Schluckbeschwerden oder Kurzatmigkeit.2
- Veränderungen beim Sehen, wenn Sie Diabetes haben.2
- Magen-Darm-Beschwerden oder Verstopfung, die stark sind oder nicht weggehen.2,3
- Gedrückte Stimmung oder Gedanken, die neu sind, schlimmer werden oder Sie beunruhigen.5
Sie brauchen schnell ärztliche Hilfe, aber es ist kein Notfall? Abends, nachts und am Wochenende erreichen Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116117. In lebensbedrohlichen Fällen rufen Sie die 112.17
Auf dieser Seite
- Was sind die häufigen Nebenwirkungen?
- Wann beginnen sie, und wie lange dauern sie?
- Was hilft gegen Übelkeit und andere Magen-Darm-Beschwerden?
- Nebenwirkungen auf einen Blick
- Was sind die ernsten Risiken?
- Verliere ich Muskeln? Und was ist das „Ozempic-Gesicht“?
- Wie wirken sie auf Essen und Stimmung?
- Sind Fälschungen und illegale Produkte ein Risiko?
- Wie melde ich eine Nebenwirkung?
- Häufige Fragen
Was sind die häufigen Nebenwirkungen?
Beschwerden von Magen und Darm. In der wichtigsten Semaglutid-Studie zum Abnehmen (STEP 1, etwa 2.000 Erwachsene über 68 Wochen) hatten 74 von 100 Menschen mindestens eine davon, gegenüber 48 von 100 unter einer Scheinspritze.1
Am häufigsten sind Übelkeit, Durchfall, Erbrechen und Verstopfung.1 Dazu kommen Bauchschmerzen, Sodbrennen, Aufstoßen, Blähungen und Müdigkeit.2
Eine Scheinspritze (ein Placebo) enthält keinen Wirkstoff. Auch damit bekommen manche Menschen Magenbeschwerden. Die echte Wirkung des Medikaments ist deshalb der Unterschied zwischen den beiden Zahlen.
Von je 100 Menschen, wie vielen irgendwann übel war:
Etwa 2.000 Erwachsene, 68 Wochen.1
Etwa 27 von 100 war also durch das Medikament selbst übel.
Studien zum Abnehmen, zusammengefasst in der US-Fachinformation, bis 72 Wochen.3
Etwa 20 von 100 war also durch das Medikament selbst übel.
Die meisten dieser Beschwerden sind leicht oder mittelschwer. In den Semaglutid-Studien waren 98 von 100 Magen-Darm-Nebenwirkungen leicht oder mittelschwer.4 Trotzdem brachen 7 von 100 Menschen Semaglutid wegen Nebenwirkungen ab, gegenüber 3 von 100 unter der Scheinspritze.1 Bei Tirzepatid 15 mg waren es etwa 7 von 100, gegenüber 3 von 100.3
Wann beginnen sie, und wie lange dauern sie?
Sie nehmen zu, während die Dosis steigt, und sind etwa dann am häufigsten, wenn Sie die volle Dosis erreichen. Eine Phase dauert meist eine Woche oder kürzer. Verstopfung ist die Ausnahme.4
Sie beginnen mit einer niedrigen Dosis und steigern in Schritten, meist alle 4 Wochen. Langsames Steigern senkt das Risiko für Magen-Darm-Beschwerden.2,3 Das Schaubild zeigt, was die Semaglutid-Studien fanden.4
-
Monat 1Woche 1–4StartdosisMagen-Darm-Beschwerden können beginnen.4
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Monat 2–4Woche 5–16
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Monat 5Woche 17–20Volle Dosis erreichtIn den Semaglutid-Studien erreichten Übelkeit, Durchfall und Erbrechen um Woche 20 ihren Höhepunkt und nahmen dann ab.4
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Ab Monat 6Gleiche DosisBei den meisten wird es ruhigerMagen-Darm-Beschwerden werden seltener. Verstopfung kann bleiben. Wenige haben die ganze Zeit Beschwerden.4
-
Über MonateMit sinkendem Gewicht
Die Balken zeigen grob, wie häufig Magen-Darm-Beschwerden sind, keine genauen Zahlen. Grundlage sind die wichtigsten Studien zu Semaglutid 2,4 mg (STEP 1–3, zusammengefasst) und die US-Fachinformation zu Tirzepatid (dort als Zepbound verkauft).3,4
Das sind Mediane: Die Hälfte der Phasen war kürzer, die Hälfte länger.4 Noch ein nützliches Ergebnis: Menschen mit Magen-Darm-Beschwerden nahmen etwa genauso viel ab wie Menschen ohne. Die Übelkeit ist nicht der Grund, warum das Medikament wirkt.4
Was hilft gegen Übelkeit und andere Magen-Darm-Beschwerden?
Kleinere Mahlzeiten, weniger fettes Essen und genug trinken helfen am meisten. Ist ein Dosisschritt zu schwer, kann Ihre Ärztin oder Ihr Arzt den nächsten verschieben.
Eine gemeinsame Empfehlung von vier US-Fachgesellschaften für Adipositas und Ernährung schlägt diese Schritte vor:5
- Kleinere Mahlzeiten, dafür öfter. Übelkeit kommt oft morgens oder nach einer langen Pause ohne Essen. Ein kleines Frühstück und dann alle 3 bis 4 Stunden eine kleine Mahlzeit können helfen.5
- Wenig fettes und schweres Essen, besonders in den ersten Tagen nach einem Dosisschritt. Große oder fettreiche Mahlzeiten können auch Durchfall auslösen.5 Das kann heißen: eine Zeit lang weniger Frittiertes, Gebäck, Fast Food oder Sahnesoßen.
- Genug trinken. Das hilft gegen Verstopfung und schützt Ihre Nieren, wenn Sie erbrechen oder Durchfall haben.2,5
- Ballaststoffe aus Lebensmitteln wie Gemüse, Obst und Vollkorn, gegen Verstopfung.5
- Ingwer- oder Pfefferminztee gegen Übelkeit.5
- Wenig Alkohol. Er kann Übelkeit und Sodbrennen verstärken.5
Langsamer steigern entscheidet die Ärztin oder der Arzt. Die Wegovy-Fachinformation sagt: Wird ein Dosisschritt nicht vertragen, kann die Ärztin oder der Arzt erwägen, noch 4 Wochen zu warten, bevor die Dosis steigt.2 Manche kommen mit einem langsameren Plan besser zurecht.5 Ändern Sie Ihre Dosis nicht selbst.
Reichen Änderungen beim Essen nicht, kann Ihre Ärztin oder Ihr Arzt auch Mittel gegen Übelkeit oder Verstopfung verschreiben.5
Nebenwirkungen auf einen Blick
Wie oft jede häufige Nebenwirkung unter dem Medikament und unter einer Scheinspritze auftrat, und was Sie tun können.
Prozent heißt hier: so viele von 100 Menschen, links unter dem Medikament, rechts unter der Scheinspritze. Semaglutid: die wichtigste Studie zum Abnehmen (STEP 1), 68 Wochen (Übelkeit, Durchfall, Erbrechen, Verstopfung, Einstichstelle); die übrigen Zeilen aus den zusammengefassten Studien der Wegovy-Fachinformation. Tirzepatid: US-Fachinformation (dort als Zepbound verkauft), die zwei Studien zum Abnehmen zusammenfasst (SURMOUNT-1 und -2), bis 72 Wochen. Auf ganze Zahlen gerundet.1,2,3
Was sind die ernsten Risiken?
Sie sind selten, aber Sie sollten die Warnzeichen kennen. Die meisten stammen aus den offiziellen Warnhinweisen der Fachinformationen.
Die Zahlen unten stammen aus Studien, wo möglich im Vergleich mit einer Scheinspritze. „Pro 100 Patientenjahre“ heißt: so viele Fälle, wenn 100 Menschen das Medikament ein Jahr lang nehmen. Die Häufigkeitswörter folgen den EU-Fachinformationen: „häufig“ heißt 1 bis 10 von 100, „gelegentlich“ 1 bis 10 von 1.000, „sehr selten“ weniger als 1 von 10.000.9
Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) Gelegentlich
Die Bauchspeicheldrüse liegt hinter dem Magen. In den Wegovy-Studien zum Abnehmen wurde eine Pankreatitis bei 0,2 Fällen pro 100 Patientenjahre bestätigt, gegenüber weniger als 0,1 unter der Scheinspritze.2 Anders gesagt: Wenn 1.000 Menschen es ein Jahr lang nehmen, bekommen etwa 2 eine Pankreatitis, gegenüber weniger als 1 unter der Scheinspritze. Schwere Fälle können tödlich sein.2 Die EU-Fachinformation zu Ozempic stuft sie als „gelegentlich“ ein: bei 1 von 1.000 bis 1 von 100 Menschen.9
Achten Sie auf: starke Bauchschmerzen, die nicht weggehen und manchmal in den Rücken ziehen. Sofort Hilfe holen.2
Gallensteine und Gallenblasenerkrankungen Häufig
In der wichtigsten Semaglutid-Studie zum Abnehmen (STEP 1) hatten 2,6 % unter Semaglutid Probleme mit der Gallenblase (meist Gallensteine), gegenüber 1,2 % unter der Scheinspritze.1 Das sind etwa 26 von 1.000 Menschen, gegenüber 12 von 1.000. Die EU-Fachinformation zu Ozempic stuft Gallensteine als „häufig“ ein: bei 1 von 100 bis 1 von 10 Menschen.9 Unter Tirzepatid hatten 0,7 % eine entzündete Gallenblase, gegenüber 0,2 %.3 Schnelles Abnehmen erhöht das Risiko schon für sich. Manche Fälle müssen operiert werden.2
Achten Sie auf: Schmerzen im Oberbauch, Fieber, gelbe Haut oder Augen, hellen Stuhl.2
Austrocknung und Nierenschäden Seltener
Erbrechen und Durchfall können dem Körper viel Flüssigkeit entziehen. Das kann die Nieren plötzlich schädigen. Ärzte nennen das akutes Nierenversagen. Manche Menschen brauchten eine Dialyse (Blutwäsche).2 In den Tirzepatid-Studien betraf es 0,5 %, gegenüber 0,2 % unter der Scheinspritze.3 Das Risiko ist höher, wenn Ihre Nieren schon geschwächt sind.2
Erbrechen oder Durchfall, der nicht aufhört: trinken Sie und sagen Sie es sofort Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.2
Unterzuckerung (Hypoglykämie) Bei Diabetes
Unterzuckerung ist vor allem ein Risiko für Menschen mit Diabetes. Es ist höher, wenn Sie auch Insulin oder eine Zuckertablette aus der Gruppe der Sulfonylharnstoffe nehmen, etwa Glimepirid.2 Bei Menschen mit Typ‑2‑Diabetes trat eine Unterzuckerung bei 6,2 % unter Wegovy auf, gegenüber 2,5 % unter der Scheinspritze.2 Das sind etwa 62 von 1.000 Menschen, gegenüber 25 von 1.000. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt senkt beim Start vielleicht die Dosis Ihres Insulins oder Ihrer Zuckertablette.2
Kennen Sie die Zeichen: Zittern, Schwitzen, Schwindel, Heißhunger, schneller Herzschlag, Verwirrtheit. Messen Sie Ihren Zucker so, wie Ihre Ärztin oder Ihr Arzt es rät.2
Warnung vor Schilddrüsentumoren Beim Menschen unbekannt
Bei Ratten und Mäusen lösten diese Medikamente Tumoren bestimmter Schilddrüsenzellen aus, der sogenannten C-Zellen. Ob das beim Menschen auch passiert, weiß man noch nicht.2,3 Die US-Fachinformationen tragen dazu ihre stärkste Warnung, einen Hinweis im schwarzen Kasten.2
Die US-Fachinformation sagt: Nicht nehmen, wenn Sie oder jemand aus Ihrer Familie medullären Schilddrüsenkrebs hatte, eine seltene Form von Schilddrüsenkrebs. Dasselbe gilt, wenn Sie MEN 2 haben (multiple endokrine Neoplasie Typ 2), eine seltene erbliche Erkrankung mit Tumoren an Drüsen.2 Die EU-Fachinformation nennt das nicht als Gegenanzeige; sprechen Sie es trotzdem an.18 Ob regelmäßige Blutwerte oder Ultraschall helfen, es früh zu finden, ist unklar.3
Gehen Sie bald zur Ärztin oder zum Arzt bei: einem Knoten oder einer Schwellung am Hals, Heiserkeit, Schluck- oder Atembeschwerden.2
Verschlechterung einer diabetischen Augenerkrankung Bei Diabetes
In einer Herz-Sicherheitsstudie mit Semaglutid bei Typ‑2‑Diabetes (SUSTAIN-6) traten ernste Augenkomplikationen bei 3,0 % unter Semaglutid auf, gegenüber 1,8 % unter der Scheinspritze.6,2 Das sind etwa 30 von 1.000 Menschen, gegenüber 18 von 1.000. Bei Menschen mit schon bestehender Augenschädigung war das zusätzliche Risiko größer: 8,2 % gegenüber 5,2 %, also etwa 82 gegenüber 52 von 1.000.2 Ein schneller Abfall des Blutzuckers kann eine Augenerkrankung vorübergehend verschlechtern.2
Wenn Sie eine diabetische Augenerkrankung haben, gehen Sie weiter regelmäßig zur Augenärztin oder zum Augenarzt.2
Plötzlicher Sehverlust (NAION) Sehr selten
NAION (nicht-arteriitische anteriore ischämische Optikusneuropathie) ist eine plötzliche Durchblutungsstörung des Sehnervs hinten im Auge. Im Juni 2025 hat die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) sie als „sehr seltene“ Nebenwirkung von Semaglutid eingestuft: bei bis zu 1 von 10.000 Menschen.8 Studien deuten auf etwa 1 zusätzlichen Fall pro 10.000 Menschen mit Diabetes hin, die ein Jahr lang behandelt werden.9
Plötzlicher Sehverlust oder schnell schlechter werdendes Sehen: Wenden Sie sich ohne Verzögerung an eine Ärztin oder einen Arzt.8
Allergische Reaktionen Schwere sind selten
Schwere allergische Reaktionen (Anaphylaxie) und Schwellungen unter der Haut (Angioödem) wurden berichtet.2 Leichtere Reaktionen sind häufiger: 5 % unter Tirzepatid gegenüber 3 % unter der Scheinspritze, meist Ausschlag und Juckreiz.3
Schwellung von Gesicht, Lippen oder Hals oder Atemnot: sofort Hilfe holen.2
Operation, Narkose und Magenspiegelung Selten
Diese Medikamente verlangsamen die Magenentleerung. Selten wurde berichtet, dass in Vollnarkose oder tiefer Sedierung Mageninhalt in die Lunge gelangte (Aspiration), obwohl die Menschen nüchtern waren.2 Ob ein Absetzen vorher dieses Risiko senkt, ist nicht bekannt.2
Sagen Sie vor jeder Operation und jedem Eingriff allen Ärztinnen und Ärzten, dass Sie ein GLP‑1‑Medikament nehmen.2
Darmverschluss oder sehr langsamer Magen (Ileus, Gastroparese) Selten
Seit diese Medikamente auf dem Markt sind, gab es Berichte über einen stillstehenden Darm (Ileus), einen Darmverschluss und schwere Verstopfung.2,3 Bei einer schon bestehenden schweren Gastroparese, also einem Magen, der sich sehr langsam leert, werden sie nicht empfohlen.3
Eine US-Studie mit Gesundheitsdaten von 2023 fand unter Semaglutid ein höheres Risiko für Gastroparese als unter einem anderen Abnehmmedikament, Bupropion-Naltrexon: 9,1 gegenüber 3,1 Fällen pro 1.000 Menschen im Jahr.10 Solche Studien können nicht beweisen, dass das Medikament die Ursache war.
Seltenere Wirkungen in der Wegovy-Fachinformation
Von je 1.000 Menschen in den Studien, wie viele es unter Wegovy hatten, gegenüber einer Scheinspritze:2
- Niedriger Blutdruck: 13 von 1.000 unter Wegovy, gegenüber 4 unter der Scheinspritze. Oft nach Flüssigkeitsverlust durch Erbrechen oder Durchfall.2
- Ohnmacht: 8 von 1.000, gegenüber 2.2
- Veränderter Geschmack: 17 von 1.000, gegenüber 5.2
- Ein etwas schnellerer Ruhepuls: im Schnitt 1 bis 4 Schläge pro Minute mehr.2
Verliere ich Muskeln? Und was ist das „Ozempic-Gesicht“?
Ein Teil des Gewichts, das Sie verlieren, sind Muskeln. Genug Eiweiß und Krafttraining helfen, sie zu schützen.
In der wichtigsten Semaglutid-Studie zum Abnehmen (STEP 1) verloren die Menschen im Schnitt 13,6 kg. Davon waren etwa 8,3 kg (62 %) Fett und 5,3 kg (38 %) fettfreie Masse.5 Fettfreie Masse ist alles, was kein Fett ist, auch Wasser und Organe. Muskeln machen etwa die Hälfte davon aus. Grob ist also 1 kg von je 5 kg verlorenem Gewicht Muskulatur.5
Das ist ähnlich wie bei anderen Wegen, schnell viel abzunehmen, etwa einer Operation oder sehr kalorienarmen Diäten.5
Grob ist also 1 kg von je 5 kg verlorenem Gewicht Muskulatur.
So schützen Sie Ihre Muskeln
- Krafttraining. Übungen gegen Widerstand, etwa mit Gewichten, Bändern oder dem eigenen Körpergewicht, helfen, Muskeln zu halten. Spazierengehen allein hilft weniger.5
- Eiweiß zu jeder Mahlzeit. Fachleute schlagen während des Abnehmens 1,2 bis 1,6 g Eiweiß pro kg Körpergewicht am Tag vor, mehr als die üblichen 0,8 g. Für einen Menschen mit 70 kg (154 lb) sind das etwa 85 bis 110 g am Tag. Der richtige Wert für jeden Einzelnen ist noch nicht geklärt.5 Gute Quellen sind zum Beispiel Eier, Quark, Joghurt, Fisch, Hähnchen, Bohnen und Linsen. Wenn Sie eine Nierenerkrankung haben, fragen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt, bevor Sie mehr Eiweiß essen. Ratgeber 8 erklärt mehr zum Essen.
Das „Ozempic-Gesicht“
Das ist keine medizinische Diagnose. Es ist ein verbreiteter Name für ein Gesicht, das nach schnellem Abnehmen schmaler, älter oder schlaffer aussieht.11 Eine Übersichtsarbeit von 2026 führt es auf den Verlust von Fett im Gesicht zurück, dazu auf dünnere und weniger elastische Haut.11

- Weniger Fett unter der HautDas Gesicht verliert Volumen und wirkt schmaler.11
- Dünnere HautMit weniger Kollagen und Elastin, den Fasern, die die Haut straff halten.11
- Weniger SpannkraftDie Haut zieht sich nicht zurück. Es bilden sich lockere Falten, und das Gesicht kann älter wirken.11
Höheres Alter, schnelles Abnehmen, zu wenig Trinken und zu wenig Eiweiß machten es schlimmer. Die Übersichtsarbeit rät zu langsamerem Abnehmen, guter Ernährung und genug Flüssigkeit.11
Haarausfall
Dünner werdendes Haar wurde bei etwa 3 % unter Wegovy berichtet, gegenüber 1 % unter der Scheinspritze.2 Unter Tirzepatid waren es 7 % der Frauen und weniger als 1 % der Männer.3 Die Fachinformationen bringen es mit dem Gewichtsverlust in Verbindung. Niemand hat in den Tirzepatid-Studien deswegen abgebrochen.3 Starker Haarausfall kann auch ein Zeichen für Nährstoffmangel sein. Sprechen Sie es bei Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt an.5
Wie wirken sie auf Essen und Stimmung?
Viele Menschen denken weniger ans Essen. Manche genießen Essen auch weniger. Wenn Sie eine Essstörung hatten, ist besondere Vorsicht nötig.
Das ständige Denken ans Essen wird oft leiser. Im Englischen nennt man es „food noise“. Studien zeigen weniger ständige Gedanken ans Essen, weniger emotionales Essen und weniger Essanfälle.5
Essen kann weniger Freude machen. Bei manchen senkt das die Lebensqualität, und manche setzen das Medikament deshalb ab.5
Essstörungen. Wie diese Medikamente auf Magersucht, Bulimie oder Essanfälle (Binge-Eating) wirken, ist wenig bekannt. Sie könnten Beschwerden bessern oder verschlimmern.5 Fachleute raten, vor dem Start danach zu fragen, und bei einer Essstörung in der Vorgeschichte eine Fachärztin oder einen Facharzt einzubeziehen.5
Suizidgedanken. Die Behörden haben das geprüft. Im April 2024 kam die EMA zu dem Ergebnis, dass die Daten keinen Zusammenhang zwischen diesen Medikamenten und Suizidgedanken oder Selbstverletzung belegen.7 Anfang 2026 haben die USA diesen Warnhinweis aus den Fachinformationen zu Wegovy und Zepbound gestrichen (Zepbound ist der US-Name für Mounjaro zum Abnehmen).2,3
Das heißt nicht, dass sich die Stimmung nie ändert. Fachleute raten weiterhin, vor dem Start nach einer Depression zu fragen.5 Wenn Ihre Stimmung sinkt oder Sie daran denken, sich etwas anzutun, sprechen Sie mit einer Ärztin oder einem Arzt. Wenn Sie in Gefahr sind, rufen Sie die 112.17
Sind Fälschungen und illegale Produkte ein Risiko?
Ja, auch in Deutschland. Gefälschte Pens und illegale Produkte können die falsche Dosis enthalten, ein falsches Medikament oder gar nichts.
Im Juni 2024 warnte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor gefälschtem Ozempic, das in Brasilien, Großbritannien und den USA gefunden wurde. Meldungen über gefälschtes Semaglutid hätten seit 2022 in allen Weltregionen zugenommen.12 Manche Fälschungen enthalten verstecktes Insulin, das den Blutzucker gefährlich senken kann.12
- 2023 bestätigte das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) gefälschte Ozempic-Pens der Charge MP5E511. Sie enthielten Insulin statt Semaglutid. In Österreich kamen Menschen damit mit Krampfanfällen und Unterzuckerung ins Krankenhaus.14
- Das BfArM hatte damals keine Hinweise, dass die Fälschungen in Deutschland bei Patientinnen und Patienten angekommen waren. Apotheken mussten jede Ozempic-Packung prüfen.14
- Im Internet werden auch sogenannte Forschungs-Peptide angeboten, etwa Retatrutid. Retatrutid ist kein zugelassenes Medikament. Der Hersteller Eli Lilly verklagte im August 2026 sechs Firmen, die es verkauft haben sollen.21
In den USA bekam die Arzneimittelbehörde FDA Berichte über Menschen, die ins Krankenhaus mussten, weil sie die Dosis von nicht zugelassenem Semaglutid selbst falsch abgemessen hatten.13
Kaufen Sie diese Medikamente nur mit Rezept, in einer Apotheke vor Ort oder in einer Versandapotheke, die eine behördliche Erlaubnis hat. Registrierte Versandapotheken zeigen das EU-Sicherheitslogo, und Sie können sie im Register des BfArM prüfen.15 Ratgeber 6 erklärt, wie Sie eine Apotheke prüfen.
Wie melde ich eine Nebenwirkung?
Sagen Sie es Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke. Sie können den Verdacht auf eine Nebenwirkung auch selbst melden, bei den Bundesbehörden.16
- Online auf nebenwirkungen.bund.de. Das Portal betreiben das BfArM und das Paul-Ehrlich-Institut gemeinsam.16
- Jeder darf melden, nicht nur Ärztinnen und Ärzte. Das Portal sagt: „Mit der Meldung von Verdachtsfällen können Sie den Behörden bei der Überwachung der Arzneimittel … helfen.“16
- Über Ihre Praxis oder Apotheke. Sie können die Meldung auch dort weitergeben lassen.16
Notieren Sie vorher Marke, Stärke und Chargennummer von der Packung. Wenn Sie glauben, Ihr Pen ist gefälscht, sagen Sie es Ihrer Apotheke und bewahren Sie Pen und Verpackung auf. Apotheken prüfen Packungen auf Fälschungen.14
Häufige Fragen
Vor dem Start
Verursachen GLP-1-Medikamente Schilddrüsenkrebs?
Bei Nagetieren lösten sie Schilddrüsentumoren aus. Ob das beim Menschen auch passiert, ist nicht bekannt.2 Laut US-Fachinformation sollte sie nicht nehmen, wer selbst oder in der Familie medullären Schilddrüsenkrebs hatte oder MEN 2 hat.2 In der EU-Fachinformation ist das keine Gegenanzeige.18
Hat Mounjaro weniger Nebenwirkungen als Ozempic?
Das lässt sich aus den Zahlen auf dieser Seite nicht ablesen. Sie stammen aus getrennten Studien mit unterschiedlichen Menschen und Dosen. Beide verursachen dieselben Arten von Magen-Darm-Beschwerden, vor allem bei den Dosisschritten.2,3
Ist es sicher, wenn ich eine Schwangerschaft plane oder die Pille nehme?
Laut EU-Fachinformationen setzen Sie Wegovy mindestens 2 Monate und Mounjaro mindestens 1 Monat vor einer geplanten Schwangerschaft ab.18,19 Hier unterscheiden sich die Fachinformationen. Die US-Fachinformation rät, 4 Wochen nach dem Start und 4 Wochen nach jeder Dosiserhöhung zusätzlich mit einer Barrieremethode wie dem Kondom zu verhüten, oder zu einer Methode zu wechseln, die Sie nicht schlucken.3 Die EU-Fachinformation hält den Effekt für nicht klinisch bedeutsam und sieht keine Anpassung vor.19 Fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke. Ratgeber 4 erklärt mehr.
Wenn Sie es schon nehmen
Gehen die Nebenwirkungen wieder weg?
Bei den meisten ja. In den Semaglutid-Studien waren Magen-Darm-Beschwerden um Woche 20 am häufigsten und nahmen danach ab. Wenige hatten sie die ganze Zeit.4
Nehme ich mehr ab, wenn mir übel ist?
Nein. Menschen mit und ohne Magen-Darm-Beschwerden nahmen unter Semaglutid etwa gleich viel ab.4
Ich habe Dosen vergessen. Kann ich mit meiner alten Dosis weitermachen?
Nicht immer. Die Wegovy-Fachinformation sagt: Haben Sie eine Dosis vergessen und ist die nächste mehr als 2 Tage entfernt, spritzen Sie sie so bald wie möglich. Sind es weniger als 2 Tage, lassen Sie sie aus und spritzen die nächste am gewohnten Tag. Haben Sie 2 oder mehr Wochendosen hintereinander verpasst, beginnen Sie mit einer niedrigeren Dosis und steigern wieder. Das senkt das Risiko für Magen-Darm-Beschwerden.2 Fragen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt, mit welcher Dosis Sie neu beginnen. Ratgeber 8 erklärt vergessene Dosen ausführlich.
Ich habe bald eine Operation oder Magenspiegelung. Was soll ich tun?
Sagen Sie dem Operationsteam, der Narkoseärztin oder dem Narkosearzt und der Ärztin oder dem Arzt, die den Eingriff machen, dass Sie ein GLP‑1‑Medikament nehmen. Sie entscheiden, was zu tun ist.2
Bevor Sie weiterlesen
- Magen-Darm-Beschwerden sind häufig, meist leicht und am stärksten, während die Dosis steigt.
- Kleine Mahlzeiten, weniger Fett und genug trinken helfen. Langsamer steigern entscheidet Ihre Ärztin oder Ihr Arzt.
- Sie kennen die Notfall-Zeichen: starke Bauchschmerzen, Erbrechen ohne Ende, gelbe Haut, Allergie, sehr niedriger Zucker. Dann 112.
- Medullären Schilddrüsenkrebs oder MEN 2 in der Familie immer ansprechen (in den USA ein Ausschlussgrund).
- Eiweiß und Krafttraining helfen, Muskeln zu schützen.
- Sie können eine Nebenwirkung selbst auf nebenwirkungen.bund.de melden.
Quellen
- Wilding JPH et al. Once-weekly semaglutide in adults with overweight or obesity (STEP 1). NEJM 2021;384:989–1002. doi:10.1056/NEJMoa2032183
- US FDA. Wegovy (semaglutide), Fachinformation und Medication Guide für die USA, überarbeitet Juni 2026. DailyMed
- US FDA. Zepbound (tirzepatide; in Deutschland als Mounjaro verkauft), Fachinformation für die USA, überarbeitet August 2026. FDA-PDF
- Wharton S et al. Gastrointestinal tolerability of once-weekly semaglutide 2.4 mg in adults with overweight or obesity (STEP 1–4). Diabetes, Obesity and Metabolism 2022;24:94–105. doi:10.1111/dom.14551
- Mozaffarian D et al. Nutritional priorities to support GLP-1 therapy for obesity: a joint advisory (ACLM, ASN, OMA, The Obesity Society). American Journal of Clinical Nutrition 2025;122:344–367. Erklärte Interessen: 4 von 18 Autorinnen und Autoren geben Berater- oder Vortragstätigkeiten für Novo Nordisk an, 5 für Eli Lilly (Erklärung im Artikel). doi:10.1016/j.ajcnut.2025.04.023
- Marso SP et al. Semaglutide and cardiovascular outcomes in patients with type 2 diabetes (SUSTAIN-6). NEJM 2016;375:1834–44. doi:10.1056/NEJMoa1607141
- Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). PRAC meeting highlights, 8.–11. April 2024 (GLP-1-Rezeptoragonisten und Suizidgedanken), 12. April 2024. EMA
- EMA. PRAC meeting highlights, 2.–5. Juni 2025 (Semaglutid und NAION), 6. Juni 2025. EMA
- EMA. Ozempic: Fachinformation (EU), Abschnitt 4.8 (Häufigkeiten; Höchstdosis 2 mg). EMA-PDF
- Sodhi M et al. Risk of gastrointestinal adverse events associated with GLP-1 receptor agonists for weight loss. JAMA 2023;330:1795–7. doi:10.1001/jama.2023.19574
- Barone M et al. Effects of GLP-1 receptor agonists on skin quality: a comprehensive literature review. Aesthetic Plastic Surgery 2026;50:5403–7. doi:10.1007/s00266-026-05820-4
- Weltgesundheitsorganisation (WHO). WHO issues warning on falsified medicines used for diabetes treatment and weight loss (Medical Product Alert 2/2024), 20. Juni 2024. WHO
- US FDA. FDA's concerns with unapproved GLP-1 drugs used for weight loss. Seite vom 1. Oktober 2026. FDA
- apotheke adhoc. „BfArM bestätigt: Insulin statt Semaglutid“ (Charge MP5E511; „die betroffenen Pens enthalten Insulin“; Krankenhausaufenthalte in Österreich; „Bisher liegen dem BfArM keine Erkenntnisse vor, dass die Fälschungen hierzulande auf Patientenebene aufgetaucht sind“), 8. November 2023. Link
- BfArM. Versandhandels-Register und EU-Sicherheitslogo. BfArM · § 43 Arzneimittelgesetz (Versand nur mit behördlicher Erlaubnis). Gesetze im Internet
- BfArM und Paul-Ehrlich-Institut. Meldeportal nebenwirkungen.bund.de („Mit der Meldung von Verdachtsfällen können Sie den Behörden bei der Überwachung der Arzneimittel/ Impfungen helfen“), geprüft am 12. Oktober 2026. nebenwirkungen.bund.de · BfArM: Risiken melden. BfArM
- Kassenärztliche Bundesvereinigung. 116117: Der Patientenservice (ärztlicher Bereitschaftsdienst; „In lebensbedrohlichen Fällen alarmieren Sie bitte den Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112“), geprüft am 12. Oktober 2026. 116117.de
- EMA. Wegovy: Produktinformation (Fachinformation), Abschnitte 4.3 (Gegenanzeige: nur Überempfindlichkeit) und 4.6 (Absetzen mindestens 2 Monate vor einer geplanten Schwangerschaft), aktualisiert 21. September 2026. PDF
- EMA. Mounjaro: Produktinformation (Fachinformation), Abschnitte 4.5 (orale Verhütung: Effekt „not considered clinically relevant“, keine Anpassung nötig) und 4.6 (Absetzen mindestens 1 Monat vor einer geplanten Schwangerschaft), aktualisiert 8. Oktober 2026. PDF
- Novo Nordisk Deutschland. Pressemitteilung: Wegovy Tablette erhält EU-Zulassung („Bei Bedarf kann seit Februar 2026 die Dosis bei Erwachsenen mit einem BMI ≥ 30 kg/m² … auf 7,2 mg Semaglutid einmal wöchentlich erhöht werden“), 20. Juli 2026. PDF
- Healio. Eli Lilly files lawsuits against six companies for allegedly selling retatrutide, 14. August 2026. Healio
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Wie dieser Ratgeber entstanden ist. Geschrieben vom GLP Guidebook-Team aus den Quellen oben: Fachinformationen, veröffentlichte Studien sowie Hinweise von EMA, BfArM und WHO. Die Zahlen stammen aus den US- und EU-Fachinformationen, die vollständig veröffentlicht und leicht zu prüfen sind. Für Sie gilt der deutsche Beipackzettel in Ihrer Packung. Allgemeine Information, keine medizinische Beratung. Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, bevor Sie ein Medikament beginnen, absetzen oder ändern. Im Notfall rufen Sie die 112. Wie wir arbeiten