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Habe ich Adipositas? Gewicht und Gesundheit

Was BMI und Bauchumfang bedeuten, welche Grenzwerte die deutsche Leitlinie nutzt und auf welche Erkrankungen sie hinweisen.

Die kurze Antwort

Bei Erwachsenen gilt ein BMI (Body-Mass-Index) von 25 bis unter 30 als Übergewicht und ab 30 als Adipositas, also krankhaftes Übergewicht. Die deutsche S3-Leitlinie achtet zusätzlich auf den Bauch: Ein Taillenumfang ab 102 cm (40 in) bei Männern oder ab 88 cm (35 in) bei Frauen zeigt viel Bauchfett und ein höheres Risiko.

Das Wichtigste

Übergewicht
BMI 25 bis unter 301,2
Adipositas
BMI 30 oder mehr1,2
Bauchumfang mit Risiko
Männer ab 102 cm (40 in), Frauen ab 88 cm (35 in)2
Was 5–10 % weniger bewirken
Weniger Diabetesrisiko, bessere Blutzucker-, Blutdruck- und Leberwerte13,15,16
Was die Zahlen nicht entscheiden
Ob Sie ein Medikament brauchen. Dafür braucht es eine ärztliche Untersuchung.2
Auf dieser Seite
  1. Welche Grenzwerte gelten in Deutschland?
  2. Wie prüfe ich BMI und Bauchumfang?
  3. Wann täuscht der BMI?
  4. Was heißt „klinische“ und „präklinische“ Adipositas?
  5. Welche Erkrankungen hängen mit Übergewicht zusammen?
  6. Was bewirken 5–10 % weniger Gewicht?
  7. Bin ich selbst schuld an meiner Adipositas?
  8. Häufige Fragen

Welche Grenzwerte gelten in Deutschland?

Deutschland nutzt die Grenzwerte der Weltgesundheitsorganisation (WHO): Übergewicht ab einem BMI von 25, Adipositas ab 30. Die S3-Leitlinie, die wichtigste deutsche Behandlungsleitlinie, schaut zusätzlich auf den Bauchumfang.1,2

Der BMI setzt Ihr Gewicht ins Verhältnis zu Ihrer Körpergröße.7 Fett am Bauch ist für die Gesundheit besonders ungünstig. Deshalb zählt die Leitlinie einen großen Taillenumfang als eigenen Grund, genauer hinzuschauen.2

Was es bedeutetGrenzwert
ÜbergewichtBMI 25 bis unter 301
AdipositasBMI 30 oder mehr1
Viel Bauchfett (Taillenumfang)Männer ab 102 cm (40 in), Frauen ab 88 cm (35 in)2

Keine eigenen Werte nach Herkunft. Die deutsche Leitlinie nennt keine niedrigeren Grenzwerte für bestimmte Herkunftsgruppen. Sie sagt nur, dass „ethnische Variabilitäten“ zu berücksichtigen sind.2

Warum andere Seiten andere Zahlen nennen. Viele Menschen mit asiatischen Wurzeln haben schon unter einem BMI von 25 ein höheres Risiko für Diabetes und Herzkrankheiten. Das stellte eine WHO-Expertengruppe 2004 fest.3 In einer Studie mit 1,5 Millionen Menschen in England hatten Menschen südasiatischer Herkunft mit einem BMI von 24 dasselbe Diabetesrisiko wie weiße Menschen mit einem BMI von 30.4 Der britische Gesundheitsdienst NHS nutzt deshalb für diese Gruppen 23 und 27,5.5 Indische Leitlinien nutzen 23 und 25.19 Mehr dazu in unserer englischsprachigen Version für Indien.

Wie prüfe ich BMI und Bauchumfang?

Geben Sie Ihre Werte unten ein. Sie brauchen eine Waage, ein weiches Maßband und Ihre Körpergröße. Was Sie eingeben, verlässt Ihr Gerät nicht.

Ich bin
cm
kg
cm

Ihr BMI und Ihr Bauchumfang-Check erscheinen hier, während Sie tippen. So messen Sie Ihren Bauchumfang

Für Erwachsene ab 18 Jahren. Das ist ein Anhaltspunkt, keine Diagnose: siehe wann der BMI täuscht. BMI-Grenzwerte1, Bauchumfang2. Zum ausführlichen Rechner (öffnet in neuem Tab) mit Ihrem gesunden Gewichtsbereich und einer Zusammenfassung zum Ausdrucken.

So messen Sie Ihren Bauchumfang. Die WHO misst so:6

  • Stehen Sie gerade und schauen Sie nach vorn. Am besten vor dem Frühstück.
  • Nehmen Sie ein Maßband, das sich nicht dehnt. Legen Sie es waagerecht um den Bauch, in der Mitte zwischen der untersten Rippe und dem oberen Rand des Beckenknochens.
  • Lesen Sie den Wert am Ende eines normalen Ausatmens ab. Ziehen Sie den Bauch nicht ein.

Taille-zu-Größe-Verhältnis. Teilen Sie Ihren Bauchumfang durch Ihre Körpergröße, beides in cm. Ein Wert über 0,5 weist auf zu viel Bauchfett hin.6 Einfach gesagt: Der Bauchumfang sollte unter der Hälfte Ihrer Körpergröße liegen.5

Selbst ausrechnen

Der BMI ist Ihr Gewicht in kg geteilt durch Ihre Größe in Metern zum Quadrat.7 Ein Beispiel. Thomas ist 178 cm (5 ft 10 in, also 1,78 m) groß und wiegt 92 kg (203 lb).

  • 1,78 × 1,78 = 3,17
  • 92 ÷ 3,17 = ein BMI von etwa 29,0
  • Das liegt im Bereich Übergewicht, knapp unter der Grenze zur Adipositas.1
  • Sein Bauchumfang beträgt 104 cm (41 in). Das liegt über den 102 cm (40 in) für Männer.2 Sein Verhältnis ist 104 ÷ 178 = 0,58, also ebenfalls über 0,5.
  • Nach der S3-Leitlinie wäre das ein Grund für eine Behandlung, auch ohne Adipositas: Übergewicht plus viel Bauchfett.2 Behandlung heißt hier zuerst Ernährung, Bewegung und Verhalten.
Was Sie mit Ihrem Ergebnis tun. Notieren Sie BMI, Bauchumfang und Taille-zu-Größe-Verhältnis und nehmen Sie die Werte mit zu Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt. Der BMI allein sagt wenig über Ihre Gesundheit. In der Praxis kann man prüfen, ob das zusätzliche Fett Ihrem Körper schon schadet.10 Der HbA1c-Bluttest zeigt Ihren durchschnittlichen Blutzucker der letzten Monate. Fragen Sie, ob Sie ihn brauchen.11 Falls später ein GLP‑1‑Medikament zur Sprache kommt: Jede Ärztin und jeder Arzt darf es verschreiben, die EU-Zulassung beschränkt das nicht auf Fachärzte.18 Ratgeber 6 erklärt Rezept und Kosten. Unsere Checkliste für den Arzttermin (öffnet in neuem Tab) hilft bei der Vorbereitung.

Wann täuscht der BMI?

Der BMI unterscheidet nicht zwischen Fett und Muskeln, und er zeigt nicht, wo das Fett sitzt. Er ist ein Anfang, keine Diagnose.7,10

  • Sehr muskulöse Menschen können einen BMI im Bereich Übergewicht haben, ohne viel Körperfett.8
  • Ältere Menschen verlieren oft Muskeln.9 Weil der BMI Muskeln und Fett nicht trennt, kann er zusätzliches Fett verbergen.7
  • Schwangerschaft: Die BMI-Tabellen für Erwachsene gelten nicht.8
  • Kinder und Jugendliche (unter 18): Die Grenzwerte für Erwachsene gelten nicht.8 Der BMI eines Kindes steigt und fällt beim Wachsen. Er wird deshalb auf Wachstumskurven (Perzentilen) mit gleichaltrigen Kindern desselben Geschlechts verglichen.7 Die Kinderarztpraxis kann die Werte Ihres Kindes einordnen.
  • Normaler BMI, großer Bauch: Manche Menschen haben einen normalen BMI, aber viel Bauchfett. Deshalb lohnt sich das Maßband.2,10

Die Lancet-Kommission von 2025 (eine Expertengruppe der Fachzeitschrift The Lancet Diabetes & Endocrinology) sagt: Der BMI allein sollte nicht über die Gesundheit eines Menschen urteilen. Zusätzliches Fett sollte mit einem zweiten Maß bestätigt werden, zum Beispiel dem Bauchumfang.10

Was heißt „klinische“ und „präklinische“ Adipositas?

Die Begriffe trennen zusätzliches Fett, das Ihrem Körper schon schadet, von Fett, das ihm noch nicht schadet. Es geht darum, wie Ihr Körper arbeitet, nicht nur um Ihr Gewicht.10

Im Januar 2025 veröffentlichte die Lancet-Kommission, eine Gruppe von 58 Fachleuten, eine neue Definition. 76 Organisationen haben sie unterstützt.10

  • Präklinische Adipositas: zu viel Körperfett, aber Ihre Organe arbeiten noch normal. Ihr Risiko für spätere Erkrankungen ist erhöht.10
  • Klinische Adipositas: Das zusätzliche Fett beeinträchtigt schon, wie Ihr Körper arbeitet. Beispiele sind Atemnot oder echte Einschränkungen im Alltag, etwa beim Waschen oder Anziehen.10

Die deutsche S3-Leitlinie von 2024 geht einen ähnlichen Weg. Sie empfiehlt eine Behandlung nicht nur nach dem BMI, sondern auch nach Bauchfett, Begleiterkrankungen und Leidensdruck:2

1Messen Sie BMI und Bauchumfang
2Ist Ihr BMI 30 oder höher?
3
Falls nicht: Liegt Ihr BMI zwischen 25 und 30, und haben Sie zusätzlich eines davon?
  • eine Erkrankung durch das Gewicht, etwa Bluthochdruck oder Typ‑2‑Diabetes
  • viel Bauchfett (ab 102 cm bei Männern, ab 88 cm bei Frauen)
  • eine Erkrankung, die durch das Gewicht schlimmer wird
  • einen hohen seelischen Leidensdruck
NeinKein Behandlungsgrund laut LeitlinieGesund essen, aktiv bleiben und die Werte bei Vorsorgeuntersuchungen prüfen lassen.
Ja (bei Schritt 2 oder 3)Behandlung empfohlenDie Grundlage ist immer eine Basistherapie aus Ernährung, Bewegung und Verhaltensänderung. Alles Weitere wird nach einer ärztlichen Untersuchung für Sie gewählt.

Vereinfacht nach Empfehlung 5.1 der S3-Leitlinie Adipositas.2 Die Gruppen der Leitlinie und die „präklinische“ und „klinische“ Adipositas der Lancet-Kommission sind ähnlich, aber nicht gleich. Jede hat ihre eigenen Regeln.2,10

Diese Zahlen beschreiben Ihr Gesundheitsrisiko. Ob Sie ein Medikament brauchen, entscheiden sie nicht. Laut S3-Leitlinie kann ein Medikament ab einem BMI von 27 mit Risikofaktoren oder Begleiterkrankungen eingesetzt werden, oder ab einem BMI von 30. Es soll aber nur zusammen mit der Basistherapie gegeben werden, nie stattdessen.2 Behandlung kann vieles heißen, von Ernährung und Bewegung bis zu Medikamenten oder einer Operation. Sehen Sie sich Ihre Möglichkeiten an und wann ein GLP‑1‑Medikament passen kann und wann nicht. Sie können auch unseren Selbsttest nutzen: Käme es für mich infrage? (öffnet in neuem Tab)

Welche Erkrankungen hängen mit Übergewicht zusammen?

Zu viel Körperfett, vor allem am Bauch, hängt mit vielen Erkrankungen zusammen. Dazu gehören Typ‑2‑Diabetes, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Gelenkverschleiß.1,2

Die Erkrankungen im Einzelnen

  • Typ‑2‑Diabetes und Vorstufe (Prädiabetes). Der HbA1c-Bluttest zeigt Ihren durchschnittlichen Blutzucker der letzten Monate. Nach der Amerikanischen Diabetes-Gesellschaft gilt: unter 5,7 % (39 mmol/mol) ist normal, 5,7 bis 6,4 % (39 bis 46 mmol/mol) ist Prädiabetes, ab 6,5 % (48 mmol/mol) ist es Diabetes.11 Deutsche Labore geben den Wert oft in beiden Einheiten an.
  • Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, etwa Herzinfarkt und Schlaganfall.1,2
  • Fettleber (MASLD). Dabei sammelt sich Fett in der Leber. Der neue Fachname lautet „metabolische Dysfunktion-assoziierte steatotische Lebererkrankung“.12
  • Schlafapnoe. Die Atmung setzt im Schlaf immer wieder aus.10
  • Gelenkverschleiß (Arthrose), vor allem in den Knien.1,10
  • Manche Krebsarten.1

Was bewirken 5–10 % weniger Gewicht?

Für viele Menschen bringen 5 bis 10 % weniger Körpergewicht echte Vorteile für die Gesundheit. Bei 92 kg (203 lb) sind das etwa 4,5 bis 9 kg (10 bis 20 lb).15

Die S3-Leitlinie setzt genau hier ihre Ziele für die ersten 6 bis 12 Monate: mindestens 5 % des Ausgangsgewichts bei einem BMI von 25 bis 34,9, und mindestens 10 % bei einem BMI ab 35.2 Die Ergebnisse unten stammen aus Programmen mit Ernährung und Bewegung, nicht mit Medikamenten.13,15,16

  • Weniger Diabetes. Im amerikanischen Diabetes Prevention Program sollte die Lebensstil-Gruppe mindestens 7 % ihres Gewichts verlieren. Von 100 Menschen bekamen dort 4,8 pro Jahr Diabetes. In der Gruppe mit Scheintabletten (Placebo, ohne Wirkstoff) waren es 11,0 von 100, also 58 % weniger.13
  • Jedes Kilo zählt. In derselben Studie sank das Diabetesrisiko mit jedem verlorenen Kilo um 16 %.14
  • Besserer Blutzucker und Blutdruck. Eine Studie sah sich Menschen mit Typ‑2‑Diabetes an. Wer 5 bis 10 % abnahm, hatte etwa 3,5‑mal so hohe Chancen, dass der HbA1c um einen halben Punkt oder mehr sank (zum Beispiel von 7,5 auf 7,0 %). Verglichen wurde mit Menschen, deren Gewicht gleich blieb. Auch Blutdruck und Blutfette wurden besser.15
  • Weniger Leberschäden. Eine Studie begleitete 293 Menschen mit einer Leberentzündung durch Fett. Bei 58 % derer, die 5 % oder mehr abnahmen, verschwand die Entzündung. Bei 10 % oder mehr Gewichtsverlust waren es 90 %.16

In diesen Studien brachte mehr Gewichtsverlust meist auch mehr Nutzen.15,16

Bin ich selbst schuld an meiner Adipositas?

Nein. Adipositas ist eine langfristige Erkrankung mit vielen Ursachen. Sie ist kein Mangel an Willenskraft.1,10

Die WHO nennt Adipositas eine chronische Krankheit. Sie entsteht aus Genen, Signalen im Gehirn, Essgewohnheiten, dem Zugang zu gesundem Essen, Werbung und der Umgebung.1 Die Lancet-Kommission sagt: Die Fachliteratur stützt es nicht, einzelnen Menschen die Schuld zu geben.10

2020 unterschrieben Fachleute aus vielen Ländern eine gemeinsame Erklärung gegen die Stigmatisierung wegen des Gewichts. Sie fanden, dass sie körperlich und seelisch schadet.17 Wer sie erlebt, bekommt auch seltener eine gute Behandlung.17

Auch die Sprache ändert sich. Der neue Fachname der Fettleber verzichtet auf das Wort „fettig“, das die meisten befragten Fachleute als abwertend empfanden.12

Häufige Fragen

Mein BMI ist 28. Habe ich Adipositas?

Nein, ein BMI von 28 gilt als Übergewicht.1 Messen Sie trotzdem Ihren Bauchumfang. Liegt er über 102 cm (Männer) oder 88 cm (Frauen), sieht die deutsche Leitlinie schon einen Grund für eine Behandlung.2

Ich bin schlank, habe aber einen großen Bauch. Muss ich mir Sorgen machen?

Ein großer Bauchumfang zählt auch bei normalem BMI. Er zeigt viel Bauchfett, und das ist für die Gesundheit besonders ungünstig.2,10 Sprechen Sie in der Praxis darüber.

Warum nennen manche Seiten niedrigere Grenzwerte?

Für Menschen mit asiatischen Wurzeln beginnt das Risiko oft früher. Großbritannien und Indien nutzen deshalb für diese Gruppen niedrigere Werte.3,5 Die deutsche Leitlinie nennt keine solchen Werte.2 Siehe warum andere Seiten andere Zahlen nennen.

Welcher Bluttest zeigt mein Diabetesrisiko?

Der HbA1c-Wert. Er zeigt Ihren durchschnittlichen Blutzucker der letzten Monate.11 Die Bereiche stehen unter verbundene Erkrankungen.

Gelten diese Werte für mein Kind?

Nein. Die Grenzwerte für Erwachsene gelten ab 18 Jahren. Bei Kindern nutzt man Wachstumskurven.7,8 Siehe wann der BMI täuscht.

Brauche ich bei einem hohen BMI ein GLP‑1‑Medikament?

Nein, nicht automatisch. BMI und Bauchumfang beschreiben ein Risiko. Die deutsche Leitlinie stellt Ernährung, Bewegung und Verhalten an den Anfang. Ein Medikament kommt höchstens dazu.2 Ratgeber 3 und Ratgeber 4 erklären Ihre Möglichkeiten und wann ein Medikament passen kann.

Bevor Sie weiterlesen

  • Ab einem BMI von 25 spricht man von Übergewicht, ab 30 von Adipositas.
  • Ein Bauchumfang ab 102 cm (Männer) oder 88 cm (Frauen) zeigt viel Bauchfett.
  • Der BMI ist ein Suchtest. Bauchumfang und Ihre Gesundheit sagen mehr.
  • Klinische Adipositas heißt: Das Fett beeinträchtigt Ihren Körper schon.
  • 5 bis 10 % weniger Gewicht können der Gesundheit spürbar helfen.
  • Die Zahlen beschreiben ein Risiko. Ob Sie ein Medikament brauchen, entscheiden sie nicht.
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Quellen

  1. Weltgesundheitsorganisation (WHO). Obesity and overweight (Faktenblatt). 8. Dezember 2025. who.int
  2. Deutsche Adipositas-Gesellschaft u. a. S3-Leitlinie „Prävention und Therapie der Adipositas“, AWMF-Register 050-001, Version 5.0, Oktober 2024. Empfehlungen 5.1 (Behandlungsgründe, Taillenumfang ≥ 102 cm / ≥ 88 cm), 5.3 (Gewichtsziele), 5.28 und 5.29a (Medikamente). PDF
  3. WHO Expert Consultation. Appropriate body-mass index for Asian populations and its implications for policy and intervention strategies. Lancet 2004;363:157–63. doi:10.1016/S0140-6736(03)15268-3
  4. Caleyachetty R et al. Ethnicity-specific BMI cutoffs for obesity based on type 2 diabetes risk in England: a population-based cohort study. Lancet Diabetes Endocrinol 2021;9:419–26. doi:10.1016/S2213-8587(21)00088-7
  5. NHS (Großbritannien). Obesity. Zuletzt geprüft am 29. April 2026. nhs.uk
  6. Misra A, Vikram NK, Ghosh A et al.; India Obesity Commission. Revised definition of obesity in Asian Indians living in India. Diabetes Metab Syndr 2025;19:102989 (beschreibt die WHO-Messmethode für den Taillenumfang und den Grenzwert 0,5 für das Taille-zu-Größe-Verhältnis). Erklärte Interessen: Der Erstautor gibt Fördergelder, Vortragshonorare und Reisekosten von Novo Nordisk und Eli Lilly an (Erklärung im Artikel). doi:10.1016/j.dsx.2024.102989
  7. US Centers for Disease Control and Prevention (CDC). About body mass index (BMI). Aktualisiert am 16. Dezember 2025. cdc.gov
  8. NHS (Großbritannien). BMI calculator for adults: für wen er nicht geeignet ist. nhs.uk
  9. Batsis JA, Villareal DT. Sarcopenic obesity in older adults: aetiology, epidemiology and treatment strategies. Nat Rev Endocrinol 2018;14:513–37. doi:10.1038/s41574-018-0062-9
  10. Rubino F et al. Definition and diagnostic criteria of clinical obesity (Lancet Diabetes & Endocrinology Commission). Lancet Diabetes Endocrinol 2025;13:221–62. Die Kommission hatte 58 Mitglieder, 56 sind als Autorinnen und Autoren genannt. Erklärte Interessen: Die meisten geben Zahlungen von Novo Nordisk an, viele auch von Eli Lilly (Erklärung im Artikel). doi:10.1016/S2213-8587(24)00316-4
  11. American Diabetes Association. Diagnosis (Bereiche für A1C und Nüchternblutzucker). diabetes.org. Umrechnung in mmol/mol nach der IFCC-Formel, unsere Rechnung.
  12. Rinella ME et al. A multisociety Delphi consensus statement on new fatty liver disease nomenclature. Hepatology 2023. Erklärte Interessen: 21 von 53 Autorinnen und Autoren geben Beratungs- oder Förderbeziehungen zu Novo Nordisk an, 5 zu Eli Lilly (Erklärung im Artikel). doi:10.1097/HEP.0000000000000520
  13. Knowler WC et al.; Diabetes Prevention Program Research Group. Reduction in the incidence of type 2 diabetes with lifestyle intervention or metformin. N Engl J Med 2002;346:393–403. doi:10.1056/NEJMoa012512
  14. Hamman RF et al. Effect of weight loss with lifestyle intervention on risk of diabetes. Diabetes Care 2006;29:2102–7. doi:10.2337/dc06-0560
  15. Wing RR et al.; Look AHEAD Research Group. Benefits of modest weight loss in improving cardiovascular risk factors in overweight and obese individuals with type 2 diabetes. Diabetes Care 2011;34:1481–6. doi:10.2337/dc10-2415
  16. Vilar-Gomez E et al. Weight loss through lifestyle modification significantly reduces features of nonalcoholic steatohepatitis. Gastroenterology 2015;149:367–78. doi:10.1053/j.gastro.2015.04.005
  17. Rubino F et al. Joint international consensus statement for ending stigma of obesity. Nat Med 2020;26:485–97. Erklärte Interessen: 15 von 36 Autorinnen und Autoren geben Beziehungen zu Novo Nordisk an, 2 zu Eli Lilly; Novo Nordisk zahlte unter anderem Reisekosten des Treffens (Erklärung im Artikel). doi:10.1038/s41591-020-0803-x
  18. Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Wegovy und Mounjaro: Produktinformation, Abschnitte 4.1 und 4.2 (keine Beschränkung auf bestimmte Fachärzte). Wegovy · Mounjaro
  19. Misra A et al. Consensus statement for diagnosis of obesity, abdominal obesity and the metabolic syndrome for Asian Indians. J Assoc Physicians India 2009;57:163–70 (indische Grenzwerte, für Menschen in Indien). PMID 19582986

Zuletzt geprüft am 12. Okt. 2026 · Nächste Prüfung im Jan. 2027 · Fehler melden

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